Statements zur ART Innsbruck
 

Bildnachweis: Wolfgang Zajc

    

Statement/Vorwort des Bundespräsidenten der Republik Österreichs, Alexander Van der Bellen
anlässlich der 25. ART Innsbruck

Die 25. Ausgabe der Art Innsbruck ist Jubiläum und Neubeginn zugleich. Sie zeigt aber auch, dass Kunst mehr ist als Dekoration oder Wertanlage. Sie ist in erster Linie ein fixer Bestandteil unser aller Leben und sie bringt Menschen auf die erfreulichste Art und Weise zueinander. Ein Gespräch über Kunst ist ein Geschenk, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Kunstmessen sind dafür ein ausgezeichneter Ort, der zurecht alljährlich unzählige Menschen begeistert und inspiriert. Ich wünsche den Besucherinnen und Besuchern der Art Innsbruck viel Freude beim Schauen, Staunen, Reden.

Alexander Van der Bellen
Bundespräsident der Republik Österreich

 

    

Statement/Vorwort des Bundeskanzlers der Republik Österreichs, Sebastian Kurz
anlässlich der  23. ART Innsbruck

Österreich ist eine Kunst- und Kulturnation von internationalem Renommee. Ein wesentlicher Beitrag für diese Bedeutung Österreichs in der Welt sind die brillanten Leistungen der heimischen Kunst- und Kulturschaffenden. Kunst und Kultur sind zudem wichtige verbindende Elemente unserer Gesellschaft. Unter anderem aus diesem Blickwinkel betrachtet kommt auch der ART Innsbruck wesentliche Bedeutung zu. Sie führt Kunstschaffende, Kunstanbieter und Kunstfreunde zusammen. Sie bietet gebührenden Raum für Kreativität und eröffnet neue Perspektiven. Bei der ART Innsbruck geht es um die Menschen – die Künstler – die nationale und internationale zeitgenössische Kunst ausstellen und somit den Kulturstandort Österreich stärken. Die Bedeutung von Kunst und Kultur reicht dabei auch weit über den künstlerisch-kreativen Bereich hinaus: Gerade für ein Land wie Österreich, in dem alljährlich Millionen von Gästen aus aller Welt unser reiches kulturelles Erbe bewundern, ist die Bewahrung, Schaffung und Vermittlung von Kultur ein wichtiger Standortfaktor. Ich bedanke mich daher herzlich bei Johanna Penz und ihrem Team für das außerordentliche Engagement, das sie für die Organisation der Kunstmesse aufbringen. Liebe Besucherinnen und Besucher, machen Sie sich „ein Bild“ und nutzen Sie diese hervorragende Gelegenheit, sich mit Kunstschaffenden und Kunstliebhabern zu vernetzen.

Sebastian Kurz
Bundeskanzler der Republik Österreich

 

    

Statement/Vorwort  des Landeshauptmanns für Tirol, Günther Platter
anlässlich der 25. ART Innsbruck

Zum Geleit!
Die Kunst ist imstande, uns die Realität vergessen zu lassen. Ebenso sehr kann sie uns diese aber auch mahnend vor Augen führen.  Denn mit ihren Werken zeigen Kunstschaffende nicht nur ihr handwerkliches Geschick, sondern bringen damit auch ihre Sicht auf ihnen wichtige Aspekte unseres Lebens und der Gesellschaft zum Ausdruck. Damit eröffnen sie neue, ganz unterschiedliche Denkansätze, spiegeln jedoch gleichzeitig jeweils den Geist ihrer Zeit wider.
Auf der diesjährigen ART Innsbruck wird der künstlerische Facettenreichtum aus über drei Jahrhunderten und den gegensätzlichsten Strömungen bereits zum 25. Mal erlebbar. Dabei ist die Messe für Kunstinteressierte und -sammler schon lange zu einem zentralen Event geworden, im Rahmen dessen ein internationaler Austausch gepflegt wird. In diesem Sinne kommt der Kunst auch eine verbindende, gemeinschaftsstiftende Komponente hinzu – immerhin setzt sie sich über sprachliche und kulturelle Grenzen konsequent hinweg.
Beim gemeinsamen Entdecken und Erleben der Vielzahl an Werken, die im Rahmen der Messe präsentiert werden, wünsche ich viel Freude und auch so manche Momente des Staunens. Ich bin überzeugt, die ART Innsbruck wird auch dieses Mal zu interessanten Gesprächen und Diskussionen anregen und ihre Besucherinnen und Besucher in bewährter Weise begeistern.

Günther Platter
Landeshauptmann für Tirol

 

Bildnachweis: Wolfgang Zajc

    

Statement/Vorwort des Innsbrucker Bürgermeisters, Georg Willi
anlässlich der 25. ART Innsbruck

25 Jahre Art Innsbruck - ein silbernes Jubiläum in nicht gerade rosigen Zeiten. Gerade für die Kultur- und Kunstszene war 2020 ein äußerst schwieriges Jahr. Es war aber auch ein Jahr in dem uns vor Augen geführt wurde, wie wichtig Kunst  und Kultur für eine lebendige, eine gelebte Gemeinschaft sind. Wie sehr nicht nur Künstlerinnen und Künstler Publikum brauchen, sondern auch wie sehr wir alle Kunst.
Kunst entsteht durch Begegnung, lebt durch Begegnung und genau das wurde uns 2020 immer wieder verwehrt. Davon waren auch die Bildenden Künste betroffen. Kunstmessen wie die Art Innsbruck sind im Grunde nichts anderes als Begegnungsstätten – Orte an denen sich an Kunst Interessierte und Kreative treffen und austauschen können. Sie sind aber auch eine wichtige Einnahmequelle für KünstlerInnen und GaleristInnen. Auch das dürfen wir gerade jetzt nicht vergessen.
Wenn wir 2021 25 Jahre Art Innsbruck feiern, feiern wir nicht nur 25 Jahre erfolgreiche Kunstvermittlung moderner und zeitgenössischer Kunst. Wie feiern auch das Durchhaltevermögen von Künstlerinnen und Künstlern, von allen im Bereich Kunst und Kultur Tätigen, die mit dieser Messe auch ein kräftiges Lebenszeichen von sich geben. Ein Zeichen, dass Kunst uns durch Krisen hilft, aber auch selbst Krisen überdauert.
Ich hoffe die 25. Art Innsbruck steht unter einem guten Stern.

Georg Willi
Bürgermeister von Innsbruck

 

Bildnachweis: Wolfgang Zajc

    

Statement/Vorwort der Tiroler Landesrätin für Bildung, Kultur, Arbeit und Wohnen, Dr. Beate Palfrader
anlässlich der 24. ART Innsbruck

Sehr geehrte Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber!
Die ART Innsbruck ist ein fixer Bestandteil des Tiroler Kulturkalenders und eröffnet nun bereits zum 24. Mal neue Einblicke in die Kunstwelt unseres Landes und über die Grenzen Tirols hinaus. Rund 90 Aussteller aus insgesamt zehn Nationen bringen das „Who is Who“ der Kunstwelt nach Innsbruck und nützen diese Plattform zur Vernetzung untereinander sowie auch zum Austausch mit KünstlerInnen und potentiellen KäuferInnen.
Zu sehen sind neben Werken bekannter Tiroler Künstlerinnen und Künstler erneut Ausstellungsstücke internationaler Größen wie Pablo Picasso, Niki de Saint-Phalle, Roy Lichtenstein oder Max Ernst. Dabei haben Besucherinnen und Besucher auch Gelegenheit, aufstrebende Kunstschaffende kennenzulernen – oder wie in diesem Jahr zeitgenössische südafrikanische Kunst unter dem Titel „Art South Africa“. Mein Dank gilt Johanna Penz als Gründerin und Organisatorin, sowie ihrem Team für ihren unermüdlichen Einsatz für die Kunst. Den Ausstellerinnen und Ausstellern wünsche ich viel Erfolg sowie den Besucherinnen und Besuchern einen spannenden Aufenthalt bei der diesjährigen ART Innsbruck.

Dr. Beate Palfrader
Landesrätin für Bildung, Kultur, Arbeit und Wohnen

 

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Statement/Vorwort des ehemaligen Vizekanzlers Dr. Erhard Busek
anlässlich der 25. ART Innsbruck

"Kunst jetzt zu zeigen ist eine Kunst!"
Wir lernen gegenwärtig, wie wir unter anderen Bedingungen leben, um das, was uns wesentlich ist, auch aufrecht erhalten zu können. Daher wird darum gekämpft, dass die Zugänge zu Kunst, deren Ausübung und Präsentation weiter möglich ist. Die ART Innsbruck ist eine Form davon, die sich in den letzten Jahren ganz fantastisch entwickelt und eingefügt hat. Einmal mehr lernen wir, dass das Schöpferische des Menschen mit der Tatsache zu tun hat, dass wir ein Geschöpf Gottes sind. Es geht darum, dass wir in der Kunst Ausdruck geben, uns wiederfinden, Menschen miteinander verbinden, Herausforderungen darstellen, aber nicht zuletzt auch die Schönheit des Lebens wiedergeben. Es empfielt sich eine Nachdenklichkeit in dieser Zeit, da nämlich die Freude, auf der Welt zu sein, sich äußern zu können und zu gestalten ganz wichtig ist. Natürlich werden uns Grenzen aufgezeigt, vor allem was für den Menschen machbar ist und wie er die Dinge bewältigen kann. Das aber ist eine Herausforderung, entsprechend darauf zu reagieren bzw. von sich aus Gestaltung anzubieten. Kunst ist also ein Zeichen für das Leben, eine positive Antwort, mit eben diesem Leben auch zu gestalten und den Menschen Hoffnung und Vertrauen zu geben. Danken wir all jenen, die das wieder ermöglicht haben und unterstützen wird sie, denn ohne Kunst verliert unser Leben Inhalt und Sinn! 

Dr. Erhard Busek

  

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Statement/Vorwort des Vorstandvorsitzenden vom Senat der Wirtschaft Österreich, Hans Harrer 
anlässlich der 24. ART Innsbruck

GESELLSCHAFT IN BALANCE
Ob eine Gesellschaft in Balance ist, zeigt sich immer wieder im Umgang mit ihrem Wertebild. Kunst und Kultur sind also auch der Spiegel für eine Gesellschaft in Balance. Wer sind wir und wofür stehen wir? Erkennen wir selbst die Wahrheit oder gaukeln wir uns nur etwas vor? Grenzen wir sogar aus? Kunst erinnert unsere Gesellschaft immer wieder zu reflektieren und mutig in uns hineinzuschauen um dann eventuelle Veränderungen in uns selbst herbeizuführen. Die Veränderung gibt uns die Chance, aus den ausgetretenen Pfaden in denen wir uns befinden zu befreien, um uns in eine völlig neue Betrachtungsweise zu versetzen in der wir uns neuen Handlungsmustern aneignen. Die Kunst hilft uns dabei, als Begleiter unseres Lebens, wenn es darum geht unsere Gedanken und unser Handeln nach außen zu stülpen. Dazu braucht es Mut! Die KünstlerInnen sind es, die uns Mut und Veränderung ohne Barrieren in ihrem Tun und Handeln vorleben. Unsere Gesellschaft braucht dazu Reflexionsräume in denen wir immer wieder die Chance suchen dürfen in eine Balance zu kommen. Die Kunst ist hierbei ein unverzichtbarer Partner. Der Senat der Wirtschaft dankt Johanna Penz, dass Sie durch ihr großes unternehmerisches Engagement die Kunst durch Ihre Messe immer wieder vor den Vorhang holt und ihr den Raum gibt, um in unserer Gesellschaft Wirkung zu erzeugen. Allen KünstlerrInnen, AusstellerInnen und Galerien wünscht der Senat der Wirtschaft anlässlich der Art Innsbruck 2020 viel Erfolg und den BesucherInnen viele schöne Momente bei ihren Kaufentscheidungen.

Hans Harrer
Vorstandsvorsitzender im Senat der Wirtschaft Österreich

 

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Statement der Direktorin vom Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer

ART Innsbruck – eine Bereicherung für unsere Stadt
Die ART Innsbruck ist ein wertvolles Beispiel für die Vielfalt, die unsere Stadt ausmacht. Die alpin-urbane Hauptstadt der Alpen präsentiert sich vielseitig, ist sowohl Natur als auch Kultur, ein Eldorado für Bergsportfans und Schöngeister gleichermaßen. Besonders dank der ART Innsbruck. Das Angebot aus zeitgenössischer Kunst und Antiquitäten macht unsere Stadt zum Magneten für Kunstfreunde und Sammler. Sie ist besonders für Kenner aus den angrenzenden Ländern Deutschland, Schweiz und Italien attraktiv. Breit aufgestellt – von Gemälden über Skulpturen bis hin zu neuen Medien – fördert sie gleichzeitig bei Einheimischen das Bewusstsein für die schönen Künste. Und erreicht damit auch künftige Generationen von Kunstliebhabern. Dabei schafft sie den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft meisterlich. Historische Ausstellungsstücke und Sonderschauen zu aktuellen Themen und Nachwuchskünstlern ergänzen einander perfekt. Ich schätze dieses alljährliche Kulturhighlight sehr, denn es macht unsere Stadt noch lebenswerter. Das spüren auch unsere Gäste, was mir natürlich eine besondere Freude ist. Ich hoffe, dass uns diese hochkarätige Veranstaltung noch lange erhalten bleibt, und weiterhin das kulturelle Leben in Innsbruck bereichert.

Karin Seiler-Lall
Direktorin Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer

 

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Statement/Vorwort des ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischler
anlässlich der 15. ART Innsbruck

Zum nunmehr 15. Mal findet mit der ART Innsbruck eine wichtige und anerkannte Leistungsschau zeitgenössischer Kunst im Westen Österreichs statt.
Auf erfreuliche Weise wird dabei neuerlich besonderes Augenmerk auf den Umstand gelegt, dass Kunst, bildende Kunst, kein bloßes Hobby sein muss, sondern eine Bereicherung für all jene, die bereit sind, sich auf sie einzulassen.
Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg und den Besucherinnen und Besuchern viel Freude auf der ART Innsbruck 2011.

Bundespräsident
Dr. Heinz Fischer